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faszien Mi, 11. Mai 2016

Faszien

Faszien, auch Bindegewebe genannt, waren uns bislang nur im Zusammenhang mit Cellulite geläufig.  Man sprach von Bindegewebsschwäche und assoziierte damit unschöne Dellen an Oberschenkel und Bauch. Tatsächlich ist das Fasziengewebe ein kollagenes faseriges Bindegewebsnetzwerk das den ganzen Körper durchdringt. Man stelle sich ein rohes Stück Fleisch vor mit all den michlig-weißen Häutchen die die  Muskeln umhüllen. Ohne die Faszien würde die Muskelmasse regelrecht auseinander fallen. Die Faszien umhüllen aber nicht nur die Muskeln, sondern auch jeden Knochen, die Gelenke, die Organe und auch die Nerven. Sie sind eine Art Verpackungsmaterial von allem was unter der Haut liegt, ein alles umfassendes 0,3 bis 3 mm dickes Netz aus Bindegewebe. Ohne Anfang und ohne Ende umspannen, überlagen und gehen sie ineinander über, sie stützen, formen und geben Halt. Mit der Fähigkeit reichlich Wasser zu speichern sind sie auch ein wichtiger körpereigener Wasserspeicher. 

Verhärtetes oder verklebtes Fasziengewebe


Die Faszien sind im Idealfall überaus dehnbar und gleichzeitig von hoher Zugfestigkeit und sie geben dem ganzen Körper Form und Elastizität. Die optimale Mischung aus Kollagenfasern, Wasser und verschiedenen körpereigenen Klebstoffen sind das Maß für die Beschaffenheit der Faszien. Kommt es durch einseitige Be- oder Überlastung zu Verhärtungen oder Verklebungen der geschmeidigen Häutchen kann das zu vielfältigen Beschwerden führen. Von Gelenkschmerzen über Nacken-, Schulter- Rücken oder Bauchschmerzen bis hin zu geringer Sauerstoffzufuhr in der Organen. Auch bei älteren Menschen führt der altersbedingte niedrigere Flüssigkeitsanteil im Körper zu festeren, unflexiblen Kollagenfasern und somit zu einer veränderten Struktur der Faszien. Die Bewegungsmöglichkeit der Muskeln wird eingeschränkt und das Beugen und Strecken der Gelenke wird zunehmend schmerzhafter.



piriformis-syndroms Do, 17. März 2016

Ischiasbeschwerden durch “Einengung”, nicht durch Bandscheibe

Ischiasbeschwerden können durch das Piriformis-Syndrom verursacht werden, d.h. wenn der Ischiasnervs durch den angrenzenden Muskel  eingeengt wird.

Ischiasschmerzen sind schier unerträgliche Schmerzen und können durch Bandscheibenvorfall, tumorale Masse, Lumbalstenose, Bluterguss in der ischiocruralen Muskulatur (Semimembranosus, Semitendinosus und zweiköpfiger Oberschenkelmuskel) verursacht werden, wie auch durch den Piriformis-Muskel, der im Falle einer Entzündung an Volumen zunimmt und den Ischiasnerv komprimiert, wodurch schmerzhafte Stiche in der Gesäßregion und im Bein entstehen.
Das kommt häufiger vor, als man denkt; eine Studie zeigt, dass bei 240 Patienten Schmerzen im Verlauf des Ischiasnervs zu 40%  durch das Piriformis-Syndrom bedingt waren.
Oft wird die durch Bandscheibenvorfall verursachte Lumboischialgie mit dem Piriformis-Syndrom verwechselt, weil beide Pathologien Schmerzen entlang des Ischiasnervs erzeugen.
Außerdem können diese Schmerzen mit den Schmerzen verwechselt werden, die durch die Degeneration und Rissbildung des äußeren Bestandteils der Bandscheibe, dem Faserknorpelring, entstehen; die Symptome treten in
majus) oder durch das Einklemmen des Nervs zwischen den Faserbündeln des Piriformis.
Der Unterschied zwischen Piriformis-Syndrom und Lumboischialgie liegt im Ursprungsort der Schmerzen; im ersten Fall entstehen sie an den Kreuzbeinwirbeln, wo sie eine minimale Intensität aufweisen, während sie im zweiten Fall von der Lendenregion ausgehen und sehr stark sind, besonders beim Strecken im Stehen.
Eine Dysfunktion des Piriformis-Muskels kann durch Schmerzen in der Leistengegend, im Unterleib und im gesamten Oberschenkel begleitet sein.
 
Die Ursachen des Piriformis-Syndroms
 
direktes Trauma am Gesäß,
eine heftige Bewegung,
falsche Körperhaltung,
unkorrektes Abrollen des Fußes,
ein chirurgischer Eingriff, wodurch in diesem Bereich Bindegewebsadhärenzen entstanden sind.
Operationen im Unterleib und Beckenbereich führen häufig zur Bildung von Adhärenzen, die den Aufbau und die Dynamik des Rumpfes verändern, was zu Dysfunktion und Verkürzung des Piriformis-Muskels führen kann.
Ein nicht sonderlich intensiver Schmerz kann auch durch die Dysmetrie der unteren Extremitäten oder durch eine Fehlhaltung, bei der der Muskel angespannt bleibt, verursacht werden.
Sportler leiden nur selten unter diesem Syndrom, wenn dann sind vorwiegend Läufer und Tänzer betroffen, aber es kann infolge einer Knöchelverstauchung entstehen.




dehnen und strecken Fr, 07. August 2015

           







       
           Mit diesen 9 Übungen dehnen Sie sich fit

 
 

  1. Übung: Innere Muskeln des Oberschenkels. Stellen Sie sich mit weit gegrätschten Beinen aufrecht hin und stützen Sie sich auf einem Tisch ab. Verlagern Sie nun Ihr Gewicht auf ein Bein, das Sie dabei beugen, das andere Bein ist weiterhin gestreckt. Beide Füße bleiben auf dem Boden stehen. Sie spüren die Dehnung innen am Oberschenkel des gestreckten Beins.
  2. Übung: Vordere Muskeln des Oberschenkels. Stellen Sie sich aufrecht hin, die Beine zusammen. Nun winkeln Sie ein Bein nach hinten an, umfassen mit der Hand den Knöchel und führen es zum Gesäß. Achten Sie darauf, dass Ihre Knie auf einer Linie bleiben. Der Oberkörper bleibt aufrecht, Gesäß- und Bauchmuskeln sind angespannt. Sie spüren die Dehnung am vorderen Oberschenkel des angewinkelten Beins.
  3. Übung: Hintere Muskeln des Oberschenkels. Legen Sie sich auf den Rücken. Ein Bein ist gestreckt, das andere angewinkelt. Umfassen Sie nun den Oberschenkel des angewinkelten Beins und ziehen Sie es zum Oberkörper. Dabei zeigt Ihre Fußspitze nach unten. Sie spüren die Dehnung in der hinteren Oberschenkelmuskulatur des gestreckten, liegenden Beins. Wahlweise können Sie auch beide Beine anwinkeln; dann bleiben Ihre Arme aber links und rechts neben Ihrem Körper liegen und Sie ziehen das Bein ohne Hilfe an.
    Profis können die Übung noch variieren: Ziehen Sie das Bein nicht angewinkelt zum Körper, sondern lassen Sie es gerade.
  4. Übung: Wadenmuskeln. Gehen Sie in eine tiefe Schrittstellung und halten Sie sich an einem Stuhl fest. Das vordere Bein beugen Sie, so weit es geht. Das hintere Bein bleibt gestreckt. Beide Fersen berühren den Boden; legen Sie viel Kraft in die Ferse, als wollten Sie den Fuß in den Boden hineindrücken. Sie spüren die Dehnung in der Wade des hinteren Beins.
  5. Übung: Hüftbeuger. Knien Sie sich hin, Ihr Oberkörper bleibt aufrecht. Halten Sie sich an einem Stuhl fest. Nun stellen Sie ein Bein angewinkelt nach vorne auf. Drücken Sie Ihre Hüfte nach vorne zum Boden hin, aber so, dass Sie Ihre Fußspitze noch sehen. Sie spüren die Dehnung in den Hüftmuskeln, die an das hintere Bein grenzen.
  6. Übung: Rückenmuskeln. Knien Sie sich hin, Ihr Oberkörper ist aufrecht. Nun beugen Sie sich nach vorne, machen dabei einen Rundrücken. Drücken Sie den Rücken dabei in Richtung Decke, legen Sie Ihr Gesäß aber nicht auf die Fersen auf. Sie spüren die Dehnung im Rücken.
  7. Übung: Halsmuskeln. Stellen Sie sich aufrecht hin. Nun ziehen Sie den Kopf zur Seite, der Schulter entgegen. Die andere Schulter ziehen Sie langsam nach unten. Achten Sie darauf, dass Ihr Oberkörper gerade aufgerichtet bleibt. Sie verspüren die Dehnung an der gestreckten Halsseite.
  8. Übung: Brustmuskeln. Stellen Sie sich aufrecht vor eine Wand. Jetzt legen Sie Ihre Handinnenfläche auf Scheitelhöhe an die Wand und pressen auch den Unterarm gegen die Wand. Unter- und Oberarm sollten einen rechten Winkel bilden. Drehen Sie nun Ihren Oberkörper langsam in den Raum hinein. Sie spüren die Dehnung in der Brust.
  9. Übung: Schulter-/Armmuskulatur. Strecken Sie Ihren Arm in die Luft, dass er das Ohr berührt. Nun winkeln Sie den Ellenbogen an, bis Ihre Hand im Nacken liegt. Fassen Sie mit der anderen Hand den Ellenbogen und ziehen Sie den angewinkelten Arm nach hinten.    

muskel und vitamine Di, 04. August 2015











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Vitamine der einzelnen Muskeln
 
 
M. StemocIeidomastoideus alle B-Komplexe
M. Trapezius Vitamin A, B und Calcium
M.Levator Scapulae alle B-Komplexe
M. Subscapularis Vitamin B, E und Calcium
M. Rhomboideus mayor et minor Vitamin A
 M. Oeltoideus Vitamin A und C
M.Triceps Vitamin A
Bauchmuskulatur Vitamin E
M. Pectoralis mayor Vitamin A
M. Serratus anterior Vitamin C
M. Latissimus dorsi Vitamin A und F
M. lliopsoas Vitamin A und E
Glutealmuskulatur Vitamin E
M. Quadrizeps femoris Vitamin B-Komplexe
Adduktorengruppe Vitamin E
M. Sartorius Vitamin C
Ischio-crurale-Muskulatur Vitamin E
M. Tensor fascie latae Vitamin Bund D
M. Gastrocnemius Vitamin C
M. Tibialis anterior Vitamin C

rücken und hüfte Do, 19. März 2015

  

training Do, 05. Februar 2015

bauchmuskeltraining, einfach und effektiv


das war der 100 km 2014 Mo, 15. September 2014

top veranstaltung bei dauerregen..............



    

100 km lauf am 13.9.2014 Di, 02. September 2014

taping Mi, 06. August 2014

taping: wirkung & funktion
 
das tape dehnt sich und zieht sich wieder zusammen wie eine zusätzliche hautschicht, ohne dabei die bewegungsfreiheit einzuschränken. durch die gute haftung hebt das tape bei jeder bewegung haut, bindegewebe und faszien leicht an und aktiviert so die durchblutung und den lymphfluss. die ensprechenden muskeln werden entlastet und die anwendung wirkt schmerzlindernd und stoffwechselanregend. In den ersten 3-5 Tagen nach der anlage wird die Hauptwirkung des tapes erwartet.
 
 
anwendungsbereiche sind vielfältig:
 
muskelverletzungen
muskelverspannungen
sportverletzungen
prellungen
tennis– oder golferarm
kopfschmerzen und migräne

laser Di, 05. August 2014

Laser oder Nadel - was wirkt besser?

Korrekt angewendet ist die Stimulation von Akupunkturpunkten mit Laserstrahlung genauso wirksam wie mit Akupunkturnadeln. Das haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Darüber hinaus ist bei der Laserstrahlung - unabhängig von der Akupunktur - eine heilende Wirkung auf Gewebe und bei Entzündungen nachgewiesen worden.
Laserakupunktur und Nadelakupunktur können auch sehr gut miteinander kombiniert werden. So kann beispielsweise eine zusätzliche Laserakupunktur die Wirkung der Nadelakupunktur verstärken. Eine Kombination aus klassischer Akupunktur und Laserbestrahlung ist auch die Lasernadelakupunktur. Dabei werden bis zu acht Akupunkturnadeln auf der Haut befestigt, aber nicht eingestochen. Mit einem entsprechenden Lasergerät können diese Punkte dann gleichzeitig stimuliert werden.
 
Die meisten der verwendeten Lasergeräte sehen aus wie ein Füllfederhalter oder ein Zahnbohrer, gelegentlich und je nach Anwendungsgebiet auch wie die Sonde eines medizinischen Ultraschallgerätes. Sie bestrahlen mit einer Stärke von zwei bis 40 Watt und arbeiten mit Laserstrahlung unterschiedlicher Wellenlängen. Jeder Akupunkturpunkt wird meist etwa 15 bis 60 Sekunden stimuliert. Laserbestrahlungen können nicht nur punktuell, sondern auch flächig angewendet werden, um die Behandlung chronischer Wunden zu unterstützen oder in der Therapie von Ohrgeräuschen (Tinnitus). Gelegentlich werden auch Lasergeräte für den Heimgebrauch im Handel angeboten - meist in Form von Stiften. Von diesen Geräten raten Experten jedoch ab, weil sie viel zu schwach sind, um eine messbare Wirkung zu erreichen.

SGE Grosz StadtausstellungsGmbH